Author Archives: Nadja

Nächsten Sonntag: Vernissage 8. März, 12 Uhr: „Starke Frauen ihrer Zeit“

derzeit wegen Corona geschlossen

Ausstellung „Starke Frauen ihrer Zeit“

Starke Frauen ihrer Zeit – Bilder aus der Ausstellung “Frauen und Reformation” und neue Werke der Künstlerinnengruppe >blutorangen< Bilder: Nadja Siegl, Fotografien, Unikate, 50 x 50 cm

Wir „blutorangen“ beschäftigten uns im Lutherjahr intensiv mit der Reformation. Wir erkannten schnell, dass es zahlreiche Frauen neben den Reformatoren gegeben hat – gegeben haben muss – wir aber nur von wenigen die Namen in Dokumenten und Büchern fanden. Und so forschten wir nach den unangepassten, den wagemutigen, den sich einmischenden, den risikobereiten, den tatkräftigen Frauen.
In unserer Ausstellung zeigen wir nur eine Auswahl dieser Frauen. Einige der wohl bekannten Reformatorinnen aus zurückliegender Zeit wie Katharina von Bora, Elisabeth, Kurfürstin von Brandenburg, und ihre Tochter Elisabeth von Calenberg. Von ihnen ausgehend, ließen wir mit unseren Gedanken die Bildmotive bis ins 14. Jahrhundert zu Katharina von Siena, der Schutzpatronin Europas, wandern. Und von dort kehrten wir wieder in die neuere Geschichte der Menschheit zurück mit den vielen Wissenschaftlerinnen, den führenden Frauen in der Wirtschaft und in der Politik, die zukunftsweisende Beiträge leisteten und leisten.
Wir ließen uns beeindrucken von solchen Frauen wie Mary Fletcher Scranton, die sich im fernen Korea für Mädchen- und Frauenbildung einsetzte. Wir zeigen solche mutigen und entschlossenen Frauen wie die Evangelista Tina, die im heutigen Tansania mit ihren Predigten und Tänzen den auf der Straße Lebenden wieder Hoffnung gibt.
Und da ist das Gesicht von Seyran Ates, die in Berlin und anderswo für mehr Akzeptanz von Frauen in Glaubensfragen kämpft und dabei natürlich zuerst den eigenen Glauben sehr genau betrachtet.
Natürlich erreichen die Frauen neben Zustimmung auch viele Anfeindungen.
Aber das erlebten und erleben alle Frauen, die wir in unserer Ausstellung mit ihrem Namen und ihrem Leben vorstellen. Dass sich keine von ihnen durch Unverständnis, Verfolgung und andere Schicksalsschläge unterkriegen ließ, sollte auch uns ermutigen, die noch offenen Lösungen gesellschaftlicher Aufgaben gemeinsam anzupacken.

08.03.2020 – 04.04.2020

Katalog „Neue Positionen“

Vorschautext für den Katalog:

„NEUE POSITIONEN – VEREIN DER BERLINER KÜNSTLERINNEN 1867“

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 (VdBK) setzt sich seit mehr als 150 Jahren für die Anerkennung des Künstlerinnenberufs und die gleichberechtigte Teilhabe von Künstlerinnen in der Kunstwelt ein. Mit der aktuellen Publikation wird im Geiste dieser langjährigen Tradition das Schaffen der jetzigen Mitglieder vorgestellt und gewürdigt. Die im Katalog präsentierten 40 Künstlerinnen, die aus der ganzen Welt kommen und in Berlin leben und arbeiten, geben auf zwei Doppelseiten Einblicke in ihr OEuvre und laden im übertragenen Sinne in ihre Ateliers ein. Die verschiedenen künstlerischen Positionen, Handschriften und Arbeitsweisen ergeben ein faszinierendes und vielschichtiges Kaleidoskop, das auch viele Entwicklungen der Kunstszene Berlins spiegelt.

Der VdBK gehört zu den ältesten Kulturinstitutionen der Hauptstadt. Was es heißt, Teil dieser langen Tradition und Geschichte zu sein, zeigt ein Gespräch mit Vereinsmitgliedern. Außerdem begeben sich zehn Künstlerinnen auf die Suche nach ehemaligen Vorstreiterinnen des Vereins, die ihnen als künstlerisches und menschliches Vorbild dienen. Ihre teils sehr persönlichen Texte nutzen sie um ihre künstlerische Position zu schärfen und die Leistungen der früheren Vereinsmitglieder oder deren politische und menschliche Haltung zu würdigen. Zwei wissenschaftliche Beiträge ergänzen den Band mit zeitgenössischen und historischen Positionen und arbeiten das einmalige Wirken sowie die Errungenschaften des VdBK – damals wie heute – heraus.

Der Katalog wurde durch die Stiftung Kunstfonds, die Bühler-Bolstorff-Stiftung, die Heinzund Heide Dürr Stiftung, die Dirk Rossmann GmbH und Ziegler Film gefördert. Herausgeber_innen: Dr. Anna Havemann und Verein der Berliner Künstlerinnen 1867, Erscheinungsdatum: 24. April 2019, Michael Imhof Verlag, 224 Seiten mit 250 Abbildungen,

ISBN 978-3-7319-0812-8

Ausstellung zur Brandenburger Frauenwoche, Vernissage 1. März 2019

In einer Gruppenausstellung zeige ich 8 Fotoarbeiten (50 x 70 cm) zur  Brandenburger Frauenwoche 2019:

Hälfte – Hälfte

Ausstellung im Rathaus Stahnsdorf, Annastraße 3, vom 1. März bis 27. März 2019,

Vernissage am 1. März 2019, ab 18 Uhr, Laudatio: Theresa Pauli,  Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte des Landkreises

begleitende Bilder aus der Sonderausstellung: Aufbrüche – Frauen und Reformation

 

Fotografische Reflexion über Lovis Corinth

Corinth wurde 1858 geboren, am 17. Juli 1925 stirbt Corinth an einer Lungenentzündung. Er wurde auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf beigesetzt. Ich zeigte Arbeiten zu Corinth anlässlich seines Todestages in der Kapelle des Südwestkirchhofs.

Fotos 50 x 70 cm, Auszug:

  1. Corinth und Munch – ein fiktiver Dialog

Die skandinavische Künstlerschaft hat seit Beginn der 1880er Jahre eine ausgeprägte secessionistische Bewegung.

Im Jahr 1892 wurde in Berlin der unabhängige Künstlerzusammenschluss ‚Gruppe XI’ gegründet sowie im November im Berliner Künstlerhaus die erste deutsche Ausstellung Edvard Munchs gezeigt – beides Zeichen eines beginnenden kulturellen Umbruchs. Die Schau entwickelte sich aufgrund Munchs eigenwilliger Bildsprache zu einem Skandal und wurde frühzeitig geschlossen. Die Affäre forcierte die Auflehnung antiakademisch eingestellter Künstler, deren beginnender Kampf für eine freie Entwicklung der Kunst sich bereits in der Gründung der Gruppe XI manifestierte. Im Zentrum der unabhängigen Künstlervereinigungen Berlins standen dabei die XI und die 1898/99 ins Leben gerufene Berliner Secession, deren ordentliche Mitglieder u. a. Corinth und Munch waren.

2. Verrissene Landschaften

Corinths Walchenseebilder (ab 1919 wohnte er dort im eigenen Haus) sind als verrissene Landschaften bezeichnet worden. Das Gegenständliche wird nicht aufgelöst, aber entmaterialisiert. Gerade diese Bilder galten den Nazis als typische Beispiele entarteter Kunst, da sie nicht naturgetreu waren, sondern die Formen sich auflösten. Corinth strebte die Auflösung des Motivs durch schnelle und grobe Pinselführung an.

3. Fehlfarben

Ein Neues habe ich gefunden: die wahre Kunst ist Unwirklichkeit üben. Das Höchste!   (aus Corinths Tagebuch ca. 1920)

Programm Sommerabend 2018

Link zum Video des TKSZeit

Aktion „Feuer und Flamme für unsere Museen“ am 27.10.2018

Die Region Potsdam-Mittelmark veranstaltet als Kulturevent den Aktionstag  „Feuer und Flamme für unsere Museen“  am Samstag, den 27.10.2018, 13:00 bis 20:00 Uhr.

Im Industriemuseum Teltow zeige ich zur Sonderausstellung Bilder zu „Wandel der Arbeit“, Fotografien der Sprengung einer Verhüttungsanlage, der Henrichshütte Hattigen.

4 Tafeln aus einer größeren Fotoarbeit, Silberprints, verschiedene Größen, gerahmt.

Nicht für China, Tafel #1, 40 x 50 cm

Begleittext

precious

Serie, 8 Bilder Farbe 30 x 50 cm gerahmt und 1 Farbprint aufgezogen 60 x 90 cm, 5 Bilder schwarzweiß 20 x 30 cm im Passepartout, gerahmt. Einzelausstellung in Berlin bei Juwelier Schmelter. Auswahl: