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grieving mountains

Diptychon “grieving mountains”

Ich will ich Betrachter anregen, über den Grad der Natürlichkeit der gesehenen Umwelt nachzudenken.

Die Natur, wie wir sie sehen, beeinflusst künftige Wahrnehmung von Naturveränderung. Wer eine Natur in einem vom Mensch bearbeiteten Zustand kennenlernt, hält dies für das Natürliche und zu Bewahrende. Dabei gibt es kaum noch Möglichkeiten, Natur zu entdecken in einer Umgebung, die von der industriellen Landwirtschaft geprägt ist und nur scheinbar die Natur repräsentiert.

Nur scheinbar sind auch meine Fotografien der Berglandschaften bei Mondlicht Fotografien. Die Frage, die sich mir zur Bearbeitung der Arbeit stellte ist, ob Betrachtern das Irreale der dargestellten Berge erkennen. Wenn ja, woran macht sich das fest? Mit welchen Bildern eigener Erfahrung werden die Arbeiten abgeglichen? Hat das Folgen für die Empathie gegenüber den Veränderungen von Berglandschaften? Welche Assoziationen entstehen in den Köpfen der Betrachter, wenn sie versuchen, Bekanntes mit den Bildern zu verknüpfen?

Die Bilder waren Teil einer Gruppenausstellung im Haus Kunst Mitte in 2022.

the dream of the black beast

Die Bilder zu „the dream of the black beast“ gehören zu meiner Arbeit „waterscape“. Ein Teil der Bilder war in der Gemeinschaftsausstellung WISSET der Kirche Dannenwalde zu sehen. Alle Bilder 50 x 50 cm, Direktdruck auf Aluminium. Die Ausstellung kuratierte Karla Woisnitza, hier agierend unter ihrem Künstlernamen INGARTAN.

Aus der Ankündigung:

„Die Künstlerinnen und ihre Werke wurden anhand des Kataloges Neue Positionen (2017) ausgewählt. Vier künstlerische Handschriften treffen und verbinden sich unaufdringlich mit der Architektur des denkmalgeschützten Kirchenraums zu einem räumlichen Gesamtkunstwerk. Die fotografischen Selbstinszenierungen von Bettina Cohnen (*1973) parieren auf überraschende Art und Weise die farbigen und sensibel-großzügig angelegten Scherenschnitt-Bilder der Sibylle Prinzessin von Preußen (*1952). Parallel dazu bildet die Reihe serieller Tondo-Fotoarbeiten von Nadja Siegl (*1967) Rhythmen wie optische Klopfzeichen. Eva Moeller (*1942) schließlich bündelt in ihrer Malerei die unterschiedlichen Bildenergien zu einem Strom bewegter Nachbarschaft oder von Winterreisenden.“ (INGARTAN)

Ausstellungsansicht:

Kirchenflur: